Überblick

Der Chi Well Pointer kann aufgrund des sehr breiten Einsatzspektrums für die Behandlung von vielen verschiedenen Erkrankungen eingesetzt werden. Dabei nimmt die Schmerztherapie unter den Indikationen, die mit der Behandlung behandelt werden können, eine besondere Stellung ein, denn hier ist das Instrument besonders effektiv und befreit bei entsprechend regelmäßigem Einsatz oft vollständig vom Schmerz. Entsprechend einer internen Statistik der „ITM GmbH“ liegt die Häufigkeit der Anwendung des Chi Well Pointer gegen Schmerzen bei etwa 80% aller Einsätze des Geräts.

Für die Präzisierung der Beschreibung der Körperregionen nutzen wir ergänzend das anerkannte System der Leitbahnenpunkte, das aus der traditionellen chinesischen Medizin bekannt ist. Die Angaben in den Klammern entsprechen der deutschen Akupunktur-Standardbezeichnung (siehe Gabriel Stux, Deutsche Standardnomenklatur zur Akupunktur. Aufruf zur Überarbeitung. http://www.akupunktur-aktuell.de/fb0026_1.htm)

Erkältung

Bei Schnupfen soll der Chi Well Pointer senkrecht auf die Nase, auf die Bereiche neben der Nase und an die Oberlippe angelegt werden (Punkte: Du25, Du26, Di20, Ex1, Ex3). Außerdem ist es wichtig, in die Behandlung den Bereich um den Punkt Du24, etwa 3 cm oberhalb des Haaransatzes über der Stirn einzubeziehen. Eine fünfminütige Behandlung ist meistens ausreichend, die Schwellung der Schleimhaut zu reduzieren und für eine freie Nase zu sorgen. Dabei spielen für die erfolgreiche Behandlung auch einige andere Kopfbereiche eine Rolle, wie z.B. die Bereiche um die Punkte Gb20, Gb12, B9, B10 am Hinterkopf, sowie der Punkt Du14, der sich in der Vertiefung neben dem siebten Halswirbel befindet und ein weiterer Punkt neben dem zweiten Brustwirbel (B12). Die Behandlung sollte gegebenenfalls wiederholt weren.

  

Bei den Problemen in den Bronchien und in den Lungen werden der Brustkorb sowie der vordere Halsbereich bearbeitet. Besonders wichtig sind die Bereiche um folgende Punkte: M10, M11 und M14, MP20, MP21, Ren12.

 

Bei Husten werden einige zusätzliche Bereiche am Bein, nämlich M36 und M40 bearbeitet.

Als unterstützende Behandlung bei den Erkältungskrankheiten werden Bereiche um die folgenden Punkten bearbeitet: Der am höchsten hervortretende Muskel der Hand, wenn Daumen und Zeigefinger eng zusammen gedrückt werden (Di4), auf dem Arm zwischen Speiche und Elle (3E5 und 3E6), an der Grenzlinie zwischen der äußeren und inneren Armseite (Di6) und am Ellengelenk (Di11). Nach Aussagen der traditionellen Chinesischen Medizin wirkt die Bearbeitung dieser Punkte beruhigend, entspannend und schmerzlindernd.

Kopfbereich

Behandlung mit dem Chi Well Pointer bei der Migräne und Kopfschmerzen

Grundsätzlich liegen die Einschätzungen zur Effektivität der Anwendung der Akupunktur bei der Migräne weit auseinander. Kopfschmerzen und Migräne zählen nach Meinung vieler Forscher und Ärzte zu den Hauptindikationen der therapeutischen Akupunktur und empfehlen eine entsprechende Behandlung. Hingegen meinen andere Autoren, daß die therapeutische Akupunktur bei der Migräne uneffektiv sei und die Placebowirkung nicht übersteigt.

Wie bei der Akupunktur fehlen auch zum Chi Well Pointer klinische Studien, man kann jedoch einige positive Ergebnisse bei klinischen Beobachtungen verzeichnen. Die national wie international gesammelten Erfahrungen deuten auf eine viel höhere Effektivität der Behandlung mit dem Chi Well Pointer hin, die den Placeboeffekt weit übersteigt. Auch einige Anwendungsbeobachtungen in einer der spezialisierten Klinik in Deutschland brachte positive Ergebnisse Besonders beim Einsatz der Chi Well Pointer gegen die Spannungsschmerzen.

Hier eine Fallbeschreibung:

Patientin TP (48) litt über viele Jahre unter Migräne (Semikranie, links betont, ohne Aura) und Spannungsschmerzen. Die Attacken dauerten von einigen Stunden bis zu 3-4 Tagen und fanden unregelmäßig in Abständen von 2-3 Wochen statt. Sie waren manchmal auch mit Einflußfaktoren verbunden (Überlastung bei der Arbeit, Stress, Ärger, Ess-, Trinkgewohnheiten u.a.). Zur Schmerzlinderung nahm die Patientin apothekenübliche Schmerzmittel (Aspirin, Paracetamol u.a.). Obwohl nach der Einnahme der Schmerzmittel das akute Schmerzempfinden abklang, fühlte sie sich erschöpft, war unfähig, Hausarbeiten auszurichten, neigte zum Schlaf. Anfang Dezember 2001 begann sie die Therapie mit dem Chi Well Pointer, und behandelte sich täglich, regelmäßig zwei mal morgens und abends je für ca. ½ Stunde, an den empfohlenen Kopfbereichen (Gb4-Gb12, Ma8, Gb12-Gb14, Gb14-Gb20, Yintang, Du16-Du20 u.a.) aber auch an anderen Körperstellen (Taiyang, Du20, Gb14, Di4 u.a.). Während der Behandlung mit dem Chi Well Pointer nahm sie keine Schmerzmittel und hat ihren Lebensstil nicht wesentlich verändert. Etwa 2 Wochen nach Therapiebeginn traten erste leichte Kopfschmerzen auf, die innerhalb einer Stunde durch die Behandlungen beseitigt werden konnten. Die nächsten Kopfschmerzen (keine Migräneattacke) traten eine Woche später nach leichtem Alkoholgenuß auf. Diese Kopfschmerzen wurden sehr leicht mit dem Chi Well beseitigt. Die nächsten Kopfschmerzen traten erst im August 2002 nach einem Streit am Arbeitsplatz auf. Auch diese Kopfschmerzen konnten mit dem Instrument erfolgreich beseitigt werden. Die Patientin setzt den Chi Well weiterhin regelmäßig ein für die Tonuserhöhung, das allgemeine Wohlbefinden und gegen Müdigkeit. Die Patientin ist schmerzfrei und kann ihr Leben wieder geniessen.

Entsprechend der Art der bei der Migräne auftretenden Schmerzen werden verschiedene Bereiche des Körpers behandelt.

Bei allen Spannungskopfschmerzen und Migränearten werden notwendigerweise die Bereiche bearbeitet, die entlang der sog. Lenkgefäßleitbahn im Kopfzentrum und am Hinterkopf liegen und der Bereich zwischen den Augenbraunen (Du16 bis Du24 und Yintang).

Bei Schmerzen im Bereich der Stirn (über den Augenbrauen, also mehr seitlich als zentriert) und im Bereich der Schläfen: Unmittelbar an den schmerzenden Bereichen, angefangen von dem Punkt oberhalb der Augenbrauen (ca. 1-2 cm.) mit 1-2 cm weiten Schritten in Richtung Schläfen und weiter über die Ohren bis auf die Hinterseite der Ohren und bis in den Nacken. Der einbezogene Bereich sollte eine Breite von ca. 4-5 cm. haben. Die Punkte nach den Leitbahnen sind: Gb5-Gb12, Gb14-Gb20, Ma8, B3-B9. Zusätzlich wird der Bereich zwischen den Augen und Schläfen bearbeitet (Taiyang, Ma3, 3E22). Bei Schmerzen im Hinterkopf wird der schmerzende Bereich (Gb20, B9, B10, 3E16-3E17 ) bearbeitet.

Um einen akuten Migräneanfall schnell zu lindern, geht man mit dem Chi Well Pointer direkt auf die Nasenwurzel zwischen die Augenbraunen (Yintang), in die Mulden rechts und links des Nasenflügels (Di20, Di19, Ma3) und direkt auf den Nasenkanal oberhalb und auf der Oberlippe (Du25, Du26). Für den Fall, das die Migräne mit Übelkeit und Erbrechen einher geht, behandelt man auch die Punkte des Magens und den Bereich unterhalb des Brustbeines (Ren12-Ren14, N19, Ma20).

 

Ferner kommen bei der Migräne wie bei Kopfschmerzen folgende Körperstellen in Frage:

Die höchste Stelle des Muskels zwischen dem Zeigefinger und dem Daumen,

wenn man sie aufeinander drückt (Di4),

der Punkt etwa 2 cm hinter dem Handgelenksknochen an der Daumenseite (Lu7) und zwei weitere Punkte ( 3E5, 3E6) zwischen Speiche und Elle in etwa 3 bzw. 5 cm aufwärts vom Handgelenk.

Der Punkt in der Knochenvertiefung etwa in 1-2 cm am Ende der Augenhöhle (Taiyang).

Die Punkte Ma3, Di19, Di20 und 3E22

An der Innenseite der Waden (Le5)

 

Auf dem Fußrücken (Le2, Le3, Ma44 und Gb41)

 

Bei den Kopfschmerzen bearbeitet man die betroffenen Bereiche und einige zusätzliche Punkte, die auch bei der Migräne eine Rolle spielen, insbesondere den Nackenbereich und den Bereich zwischen den Augenbrauen.

 

Rücken

Schmerzen im Rücken

Unter den Indikationen der Behandlung mit dem Chi Well Pointer nehmen die Schmerzen im Rückenbereich eine wichtige Position ein. Rückenprobleme sind zur "Volkskrankheit" geworden:

„Erkrankungen der Wirbelsäule, die durch Abnutzungen (Degeneration) verursacht werden und mit Schmerzen verbunden sind, haben sich mittlerweile zu einer Volkskrankheit entwickelt. Bei den 30-60-Jährigen Frauen beträgt die Häufigkeit von Rückenschmerzen etwa 60-80 % und 65-70 % bei den Männern. Bei rund 50-60 % der Patienten besteht ein Zusammenhang mit ihrem Beruf. Nur 50% der Patienten, die länger als sechs Monate an Rückenschmerzen leiden, können wieder in den Arbeitsprozess integriert werden. Über 60% der Kuranträge und Invaliditätsanträge werden allein wegen Rückenschmerzen gestellt.“

Der Chi Well Pointer kann auch hier eingesetzt werden. Schmerzen verschiedener Genese in den Bereichen der HWS, BWS und LWS können mit dem Pointer behandelt werden. 

Üblicherweise klingen die nichtchronischen Schmerzen unmittelbar nach der Behandlung mit dem Chi Well Pointer ab. Bei chronischen und besonders mit der Einnahme der Schmerzmittel über eine längere Zeitspanne verbundenen Schmerzen sind mehrere Behandlungs-Séancen notwendig, auch wenn die ersten Kennzeichen der Erleichterung gleich nach dem ersten Einsatz des Chi Well Pointer auftreten.

So hatte der Patient WR (51)  starke Schmerzen im Bereich der LWS (vertebrae lumbales), nachdem er in seiner Wohnung einige schwere Möbelstücke bewegt hat. Er konnte nicht aufrecht gehen, sich nicht beugen. Im Liegen war es für ihn schwer, eine schmerzfreie Körperlage zu finden. Schmerzmittel halfen wenig. Nach dem Besuch beim Physiotherapeuten wurde die Schwäche der wirbelsäulestützenden Muskeln (erector spinae) festgestellt und eine therapeutische Gymnastik, Massagen und Schmerzmittel verordnet. Am gleichen Tag, noch vor Beginn der verordneten Therapie, besuchte der Patient einen Therapeuten und wurde von ihm ca. 30 Minuten lang mit dem Chi Well Pointer im Bereich der LWS behandelt (Du3-Du7, B21-B30). Anschließend verschwanden alle Schmerzen, der Patient konnte sich frei, ohne Schmerz und Anstrengung bewegen. Am nächsten Tag traten die Schmerzen allerdings wieder auf. Der Patient besuchte erneut den Therapeuten und erhielt noch eine längere, ca. 40 minütige  Behandlung, die auch andere Körperbereiche (entlang des Nervus ischiadicus sowie im Bereich der Nervi lumbles, hauptsächlich entlang des Blasen- und Gallenblasenleitbahnen an den Punkten B49-B53 und weiter bis B56, GB25 bis GB44),  einschloss. Nach der Behandlung war der Patient vollkommen schmerzfrei und konnte sich uneingeschränkt bewegen. In den nächsten 6 Monaten blieb er weitgehend schmerzfrei, da er sich  1-2 mal monatlich mit dem Chi Well Pointer behandelte .

Obwohl die Behandlung mit dem Chi Well Pointer bei Lumbago und plötzlich auftretenden Rückenschmerzen sowie bei den Verspannungen im Bereich des HWS meistens schnelle Effekte erreicht, ist diese Wirkung bei den chronischen Schmerzen nicht so ausgeprägt. Je nach der Genese des Schmerzes, reicht die Wirkung bei der ersten Behandlung mit dem Chi Well Pointer von einem auftretenden Wärmegefühl in den behandelten Körperteilen bis hin zur vollen Schmerzlinderung und dem Wiedererwerb der Beweglichkeit für mehrere Stunden. Die Schmerzfreiheit kann auch bis zu einem Tag anhalten.

Der Patient LG (48) litt seit 22 Jahren unter Ischealgie. Anfängliche Behandlungen (Elektroforese mit entzündungshemmenden Mitteln, Ibuprofen u.a.) hatten die akuten Attacken gelindert, aber die Beschwerden traten immer wieder auf. Nach oder bei körperlichen Anstrengungen, Stress und Alkoholgenuss waren die Schmerzen im unteren Rücken und im rechten Oberschenkel besonders stark. Der Patient hatte verschiedene schmerzlindernde Präparate und apothekenübliche Salben verwendet. Durch diese Behandlung trat der schmerzfreie Zustand nach 3-4 Tagen ein. Im November 2001 verschlechterte sich die Lage: Die Schmerzen wurden stärker, er konnte weder schmerzfrei aufrecht gehen, noch sich frei bewegen.

Er wurde mit dem Chi Well Pointer einmal behandelt, worauf eine Besserung des Zustandes eintrat, die mehrere Stunden andauerte.  Nach etwa 2 Wochen  Behandlung mit dem Pointer war er vollständig schmerzfrei, bewegte sich uneingeschränkt und konnte sogar wieder sportliche Aktivitäten unternehmen.  Er benutzt den Chi Well Pointer nunmehr regelmäßig, mindestens einmal in der Woche zur Vorbeugung.

Bei Schmerzen beliebiger Genese im Bereich der Lendenwirbelsäule wird das ganze Areal zwei mal täglich bearbeitet (Du3- Du7, B21-B30, B49-B53). Bei chronischen und starken Schmerzen werden auch das Bein und der Fuß einbezogen (B53-B57). Bei Schmerzen in den Beinen werden außer der hintere Teil des Beins sowie die Seitenbereiche (Gb30 bis auf Gb44) behandelt. Bei schweren Fällen (z.B. Nachfolgeerscheinungen eines Schlaganfalls) werden auch die Füße mit dem Chi Well Pointer bearbeitet.

Die wichtigen Punkte für die Behandlung von Rückenschmerzen zeigt nachfolgende Abbildung:

Zusätzliche sind folgende Punkte bei der Behandlung von Rückenschmerzen einzubeziehen:

In der Regel tritt die Erleichterung bei den Rückenschmerzen nach den ersten 3-5 Behandlungen ein. Es kann in manchen Fällen auch zur Erhöhung der Empfindlichkeit kommen, die beim Fortsetzen der Behandlung aber wieder zurückgeht.

Bei Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule werden die Zonen um die Schmerzstelle bearbeitet. Eine positive Wirkung auf die Schmerzen in diesem Bereich haben auch einige anderen Punkte auf den Armen und auf den Händen.

 

Gelenke

Bei der Behandlung mit dem Chi Well Pointer gilt grundsätzlich, dass sie schmerzlindernd und palliativ wirkt. Ob diese Therapie auch selbst die Krankheit bzw. die Ursache des Schmerzes beseitigt, ist noch nicht eindeutig nachgewiesen. Man kann aber, unter Berücksichtigung der vorhandenen Erfahrung bereits schlussfolgern, dass bei einigen Erkrankungen, die keine tieferen Ursachen haben, sondern auf einmalige Vorfälle zurück zu führen sind (z.B. Verstauchungen, Schmerzen als Resultat der Überlastung, wie Tennisarm, Hexenschuss, Verspannung, etc.), das Instrument durch die Schmerzlinderung und Stimulierung, meistens auch den Erkrankungszustand beseitigt. In anderen Fällen der Erkrankung der Gelenke und Extremitäten, wie ArthritisRheuma, Lähmungen, Brüche, kann der Chi Well Pointer durch sorgfältige Anwendung, die auf diesen Erkrankungen zurück zu führenden Schmerzen lindern bzw. die Freiheit der Bewegung verbessern.

Der Patient HG (66), leidenschaftlicher Bowling-Spieler, leidet seit einigen Jahren unter Knie-Arthrose. Vor etwa fünf Jahren erhielt er am rechten Fuß eine Knie-Prothese. Am linken Fuß soll er im Jahr 2003 operiert werden und eventuell auch eine Gelenkprothese erhalten. Dadurch, dass durch die Operation der rechte Fuß etwas länger als der linke wurde, bekam er auch Probleme beim Gehen. Er litt auch unter Knieschmerzen in beiden Beinen. Im August 2002 hat er versucht, seine Schmerzen in den beiden Knien, sowie seine Rückenschmerzen mit der Behandlung mit dem Chi Well Pointer zu lindern. Nach etwa drei Behandlungen am Rücken, am Knie und am Bein sind seine Knie- sowie die Rückenschmerzen erheblich zurückgegangen. Er behandelt sich 2-3 mal in der Woche   oder nach Bedarf mit dem Chi Well Pointer und ist weitgehend schmerzfrei.

Bei der Behandlung von oberen Extremitäten gilt grundsätzlich, dass am Anfang des Einsatzes für ca. 5 Minuten der Bereich um den 5 und 7 Halswirbel und weiter bis zum Schultergelenk bearbeitet wird. Hier die wichtigsten Punkte im Bereich Nacken-Schulter.

Im Weiteren behandelt man unmittelbar die Schmerzstelle: Gelenk, Muskel, Sehnenbereich.

Bei den Schmerzen im Arm und im Schulterbereich gibt es jedoch einige wichtige Punkte, die auf jeden Fall behandelt werden müssen, um die Schmerzen zu mindern.

Bei der Behandlung der unteren Extremitäten soll man den Einsatz am Bereich der 2 und 4 Lendenwirbel (Du3-Du7, B21-B30) beginnen und dann zu den Beinen übergehen

Danach werden unmittelbar die Schmerzstelle und ihre Umgebung behandelt. Jeder Einsatz sollte bei den ersten 4-5 Behandlungen ca. 20-30 Minuten dauern und sich 1-2-mal täglich wiederholen. Später werden die Behandlungen nach Bedarf durchgeführt. Wenn die Ursache des Schmerzes ein einmaliges Ereignis (Überlastung, Verspannung u.a.) ist, lässt der Schmerz meistens nach den ersten 2-3 Behandlungen nach. Bei den chronischen Erkrankungen (Rheuma, Arthritis, Ischias u.a.) ist der Einsatz des Chi Well Pointer täglich zu empfählen. Vieles hängt dabei von der Konstitution jedes einzelnen Patienten bzw. jeder einzelnen Patientin ab. Einige Patienten und Patientinnen reagieren auf die Behandlung mit dem Chi Well Pointer gleich beim ersten Einsatz und fühlen erhebliche Erleichterung. Andere Patientinnen und Patienten fühlen spürbare Ergebnisse erst nach 4-5 Einsätzen. Wie auch bei anderen chronischen Erkrankungen, muss bei der Behandlung von chronischen Erkrankungen der Gelenke berücksichtigt werden, dass in machen Fällen nach den ersten 3-5 Einsätzen mit dem Chi Well Pointer die Schmerzen sich verstärken. Wenn die Behandlung mit dem Chi Well Pointer nicht abgebrochen und fortgesetzt wird, gehen die Schmerzen meistens nach 1-2 weiteren Behandlungen deutlich zurück.

Bei den Schmerzen in den Beinen werden außer dem hinteren Teil des Beins auch die Seitenbereiche entlang der Gallenblasenleitbahn behandelt. Bei schweren Fällen (z.B. Nachfolgeerscheinungen eines Schlaganfalls) werden auch die Füße mit dem Chi Well Pointer bearbeitet

Verlauf der Gallenblasenleitbahn auf der Außenseite des Beins (Punkte Gb32-Gb44).  

Bei den Gelenkschmerzen bzw. bei den Erkrankungen der Muskulatur der Extremitäten ist auch zu empfehlen, die Belastungen während der Behandlungszeit zu vermeiden. Als Beispiel soll man bei der Behandlung von Epicondylitis (Tennisarm) für ca. eine Woche sich regelmäßig, 1-2 mal am Tag behandeln und eine Armbandage tragen.

 

Die Patientin JSP (44) spielt regelmäßig Tennis. Ihre Epicondylitis ist bereits 3-4 Jahre alt, zwingt sie jedes Mal für 3-4 Monate den Besuch des Tennisklubs auszusetzen und sich mit Schmerzmitteln und Salben zu behandeln. Im November 2001 erhielt sie die Gelegenheit sich mit dem Chi Well Pointer zu behandeln. Nach der ersten Behandlung war sie für einige Stunden schmerzfrei und konnte Hausarbeiten verrichten. Am nächsten Tag kehrte der Schmerz wieder zurück. Sie hat sich erneut behandelt und der Schmerz war wieder weg. Das wiederholte sich 3-4-mal. Sie erreichte nur eine kurzfristige Schmerzfreiheit, aber keine dauerhafte Linderung.

Von einem Therapeuten wurde ihr empfohlen, den Arm während der Behandlung keinen Belastungen auszusetzen. Nachdem sie diese Empfehlung umgesetzt hatte und ihren Arm nicht mehr belastete, waren die Schmerzen nach 4-5  Behandlungen endgültig weg. Sie hat sich mit dem Chi Well Pointer weiterbehandelt und konnte in ca. 2 Wochen wieder Tennis spielen. Sie nutzt die Therapie auch gegen andere Leiden und vor allen Dingen als vorbeugende Maßnahme gegen Muskel- und Gelenkschmerzen.

Gegenanzeigen

Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Vor der Anwendung des Chi Well Pointer ist es grundsätzlich empfehlenswert, sich mit einem mit der Chi Well Pointer vertrauten Arzt oder Heilpraktiker zu beraten bzw. sich beim Lieferanten zu informieren.

Soweit bekannt ist der Chi Well Pointer nicht anzuwenden:

  • bei Patienten mit Herzschrittmachern und elektronischen Implantaten,
  • bei Epilepsie

Mit Vorsicht anzuwenden ist der Pointer bei Schwangerschaft und Krebs.

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