Der Chi Well Hintergrund

die behandlung

Der Ein­satz des Chi Well Point­er erfordert eine bes­timmte Regelmäßigkeit: Beson­ders bei chro­nis­chen Schmerzen soll das Instru­ment in den ersten zwei Behand­lungswochen täglich 2–4 mal einge­set­zt wer­den. Danach kann der Patient selb­st über die Häu­figkeit des Ein­satzes entschei­den. Bei nichtchro­nis­chenSchmerzen wirkt der Chi Well Point­er in den meis­ten Fällen schmer­zlin­dernd unmit­tel­bar nach dem ersten Ein­satz. Nach 2–3 Ein­sätzen ist der Patient in der Regel schmerzfrei und set­zt das Instru­ment danach bei Bedarf bzw. zur vor­beu­gen­den Ther­a­pie ein.

Aus­ge­hend von der Rolle der Wirbel­säule bei der Entste­hung von Schmerzen sollte bei der Schmerzbe­hand­lung grund­sät­zlich darauf geachtet wer­den, daß bei den Kopf‑, Schulter‑, Hand‑, Brustko­rb­schmerzen, also bei allen Schmerzen, die in der oberen Kör­per­hälfte und in den oberen Extrem­itäten auftreten, zu Beginn der Behand­lung der Bere­ich um die HWS (Du14 — Du16, B10, bis auf Gb 20 und Gb 21) ca. 5 Minuten lang bear­beit­et wird.

Bei allen Beschw­er­den im Unter­leib bzw. in den Füßen und im unteren Rück­en soll der Bere­ich um die 4.–5. LWS (Du3, Du 4, Du 5, B21, bis B30) für ca. 5 Minuten behan­delt wer­den.

Die Behand­lung des Rück­ens ist generell immer vorteil­haft. Nach Möglichkeit und Zeit sollte der Rück­en voll­ständig bear­beit­et wer­den. Die Lenden­bere­iche sollen bis hin zum vorderen Bauch und die Brust­wirbel­bere­iche bis zum Schul­terblatt behan­delt wer­den.

Danach kann die Behand­lung unmit­tel­bar am und um den Bere­ich des Schmerzes fort­ge­set­zt wer­den. Ähn­lich wie bei der Akupunk­tur wer­den die Nah­punk­te, also sowohl die klas­sis­chen Akupunk­tur­punk­te in diesem Bere­ich als auch die druck­do­len­ten Ah-Shi-Punk­te behan­delt.

Schmerzmit­tel (Anal­geti­ka, entzün­dung­shem­mende Prä­parate), Dro­gen und Alko­hol beein­trächti­gen die Wirkung des Chi Well Point­er neg­a­tiv. Nimmt der Patient bei chro­nis­chen Schmerzen dauer­haft Schmerzmit­tel ein, sollte der Über­gang zur Behand­lung mit dem Chi Well Point­er schrit­tweise erfol­gen: Die Ein­nahme der Schmerzmit­tel soll allmäh­lich reduziert wer­den.

Die Chi Well Point­er Stifte wer­den in ein­er der bei­den mit­geliefer­ten Hal­terun­gen fix­iert. Wenn erforder­lich, etwa bei der Behand­lung des Rück­ens, wird die 3,5 cm Hal­terung mit dem Ver­längerungss­tift ver­bun­den. Bei akuten Schmerzen wer­den die Chi Well Point­er Stifte direkt auf die Schmerzstelle und die umgeben­den Bere­iche mit einem leicht­en Druck aufge­set­zt und ca. 20–30 Sekun­den lang gehal­ten. Bei der Berührung der Haut mit den Stiften kann sich ein leicht­es Stechen oder Wärmege­fühl ein­stellen, das einige Sekun­den dauert. Dabei ist das Gefühl der Wärme bzw. des Drucks von Bedeu­tung. Die Stellen, wo es am meis­ten „bren­nt“, wo man fühlt, als ob eine heisse Nadel in die Haut sticht, sind die wirk­lich rel­e­van­ten Stellen. Diese soll­ten sorgfältiger und länger (ca. 20–30 Sekun­den) bear­beit­et wer­den als die Stellen, wo nur das Gefühl eines mech­a­nis­chen Stechens ein­set­zt.

Bei chro­nis­chen Schmerzen kann an der Ein­satzstelle auch ein stärk­eres Schmerzge­fühl ein­set­zen, das manch­mal sehr heftig, unerträglich erscheint, und auch länger als 20–30 Sekun­den dauern kann. Die Behand­lung der chro­nis­chen Schmerzen ist dadurch gekennze­ich­net, dass am Anfang der Behand­lung das Anset­zen der Stifte fast keinen Schmerz her­vor­ruft, dieser ist erst nach etwa 20 Sekun­den zu spüren. Die schmerzende Stelle und die umgeben­den Bere­iche wer­den 10–20 Minuten lang behan­delt., wonach im bear­beit­eten Bere­ich oft ein Wärmege­fühl ein­set­zt, das einige Stun­den anhal­ten kann. In vie­len Fällen wird der Schmerz unmit­tel­bar nach der Behand­lung reduziert. Oft tritt die Erle­ichterung in den näch­sten Stun­den ein. Die Behand­lung kann anfangs 2–4 Mal am Tag wieder­holt wer­den. Tritt nach eini­gen Behand­lun­gen eine Verbesserung des Zus­tands ein, kann der Chi Well Point­er weit­er­hin zur Stim­u­la­tion und Vor­beu­gung nach Bedarf einge­set­zt wer­den. Das Schmerzempfind­en kann sich nach den ersten 2–3 Behand­lun­gen kurzfristig ver­stärken. Es empfehlt sich dann, die Behand­lung nicht abzubrechen, son­dern fortzuset­zen, bis eine Verbesserung ein­tritt.

„Für eine Chi­ro­prak­tik­erin eröffnet der Point­er neue kom­ple­men­täre Wege zur Behand­lung von Sportver­let­zun­gen und chro­nis­chen Symp­tomen. Diese Behand­lung ist extrem erfol­gre­ich.“
DR. BLAIR CHRISTINK
Kana­da
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