Die Chi Well Anwendung

bei migräne und kopfschmerzen

Chi Well Pointer bei Kopfschmerzen

Behand­lung mit dem Chi Well Point­er bei der Migräne und Kopf­schmerzen

Grund­sät­zlich liegen die Ein­schätzun­gen zur Effek­tiv­ität der Anwen­dung der Akupunk­tur bei der Migräne weit auseinan­der. Kopf­schmerzen und Migräne zählen nach Mei­n­ung viel­er Forsch­er und Ärzte zu den Hauptindika­tio­nen der ther­a­peutis­chen Akupunk­tur und empfehlen eine entsprechende Behand­lung. Hinge­gen meinen andere Autoren, daß die ther­a­peutis­che Akupunk­tur bei der Migräne unef­fek­tiv sei und die Place­bowirkung nicht über­steigt.

Wie bei der Akupunk­tur fehlen auch zum Chi Well Point­er klin­is­che Stu­di­en, man kann jedoch einige pos­i­tive Ergeb­nisse bei klin­is­chen Beobach­tun­gen verze­ich­nen. Die nation­al wie inter­na­tion­al gesam­melten Erfahrun­gen deuten auf eine viel höhere Effek­tiv­ität der Behand­lung mit dem Chi Well Point­er hin, die den Place­boef­fekt weit über­steigt. Auch einige Anwen­dungs­beobach­tun­gen in ein­er der spezial­isierten Klinik in Deutsch­land brachte pos­i­tive Ergeb­nisse Beson­ders beim Ein­satz der Chi Well Point­er gegen die Span­nungss­chmerzen.

Entsprechend der Art der bei der Migräne auftre­tenden Schmerzen wer­den ver­schiedene Bere­iche des Kör­pers behan­delt.

Bei allen Span­nungskopf­schmerzen und Migrän­eart­en wer­den notwendi­ger­weise die Bere­iche bear­beit­et, die ent­lang der sog. Lenkge­fäßleit­bahn im Kopfzen­trum und am Hin­terkopf liegen und der Bere­ich zwis­chen den Augen­braunen (Du16 bis Du24 und Yin­tang).

Bei Schmerzen im Bere­ich der Stirn (über den Augen­brauen, also mehr seitlich als zen­tri­ert) und im Bere­ich der Schläfen: Unmit­tel­bar an den schmerzen­den Bere­ichen, ange­fan­gen von dem Punkt ober­halb der Augen­brauen (ca. 1–2 cm.) mit 1–2 cm weit­en Schrit­ten in Rich­tung Schläfen und weit­er über die Ohren bis auf die Hin­ter­seite der Ohren und bis in den Nack­en. Der ein­be­zo­gene Bere­ich sollte eine Bre­ite von ca. 4–5 cm. haben. Die Punk­te nach den Leit­bah­nen sind: Gb5-Gb12, Gb14-Gb20, Ma8, B3-B9. Zusät­zlich wird der Bere­ich zwis­chen den Augen und Schläfen bear­beit­et (Taiyang, Ma3, 3E22). Bei Schmerzen im Hin­terkopf wird der schmerzende Bere­ich (Gb20, B9, B10, 3E16-3E17 ) bear­beit­et.

Um einen akuten Migränean­fall schnell zu lin­dern, geht man mit dem Chi Well Point­er direkt auf die Nasen­wurzel zwis­chen die Augen­braunen (Yin­tang), in die Mulden rechts und links des Nasen­flügels (Di20, Di19, Ma3) und direkt auf den Nasenkanal ober­halb und auf der Ober­lippe (Du25, Du26). Für den Fall, das die Migräne mit Übelkeit und Erbrechen ein­her geht, behan­delt man auch die Punk­te des Magens und den Bere­ich unter­halb des Brust­beines (Ren12-Ren14, N19, Ma20). 

Fern­er kom­men bei der Migräne wie bei Kopf­schmerzen fol­gende Kör­per­stellen in Frage:

  • Die höch­ste Stelle des Muskels zwis­chen dem Zeigefin­ger und dem Dau­men, wenn man sie aufeinan­der drückt (Di4),
  • der Punkt etwa 2 cm hin­ter dem Handge­lenksknochen an der Dau­men­seite (Lu7) und zwei weit­ere Punk­te ( 3E5, 3E6) zwis­chen Spe­iche und Elle in etwa 3 bzw. 5 cm aufwärts vom Handge­lenk.
  • Der Punkt in der Knochen­ver­tiefung etwa in 1–2 cm am Ende der Augen­höh­le (Taiyang).
  • Die Punk­te Ma3, Di19, Di20 und 3E22
  • An der Innen­seite der Waden (Le5)
  • Auf dem Fußrück­en (Le2, Le3, Ma44 und Gb41) 
„Ich kenne die Chi Well Point­er seit 1998. Seit­dem ist meine Prax­is ohne den Point­er unvorstell­bar. Ich per­sön­lich habe wichtige Erfolge bei der Behand­lung eines bre­it­en Spek­trums der Erkrankun­gen durch den Ein­satz des Point­er zu verze­ich­nen.“
DR. FREDERIC MOTZ
Frankre­ich
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