Der Chi Well Hintergrund

die wirkungsmechanismen

Über die Wirkungsmech­a­nis­men des Acutouch Point­er kann man mehr als nur spekulieren. Wie oben bere­its erwäh­nt, gibt es bis dato zwar keine überzeu­gende klin­is­che bzw. wis­senschaftliche Studie über das Funk­tion­ieren des Instru­ments, hinge­gen existieren viele Erken­nt­nisse über den Ein­satz des Instru­ments. Wir kön­nen uns auf die Resul­tate der klin­is­chen Prax­is stützen und einige vor­sichtige The­sen auf­stellen, die sich aus den Ergeb­nis­sen der Behand­lung mit dem Acutouch Point­er ergeben. Obwohl die wis­senschaftliche Begrün­dung der Mech­a­nis­men der Acutouch-Ther­a­pie vielfach offen bleibt, kann man einige Schw­er­punk­te in Betra­cht ziehen und die Auf­fas­sung vertreten, die sich ein­er­seits auf die Absicht des Erfind­ers und ander­er­seits auf bere­its bekan­nte Effek­te ver­gle­ich­bar­er Ther­a­piemeth­o­d­en und bes­timmter Analo­gien beziehen.

Bei der Acutouch-Ther­a­pie han­delt es sich grund­sät­zlich um kumu­la­tive Effek­te ver­schieden­er Behand­lungsan­sätze. Das geschieht dadurch, daß in den bei­den Acutouch-Stiften vier ver­schiedene Heil- bzw. Behand­lungsmeth­o­d­en vere­inigt sind. Daher wäre es auch inko­r­rekt, den Acutouch Point­er mit ein­er einzel­nen anderen Behand­lungsmeth­ode zu ver­gle­ichen, die nur auf einem Prinzip basiert.

Wir kön­nen fol­gende ther­a­peutis­che Wirkun­gen beim Ein­satz des Acutouch Point­er beobacht­en:

  1. Mech­a­nis­che Wirkung, die der ein­er Akupunk­tur bzw. Aku­pres­sur ähnelt
  2. Mag­net­feld­ef­fek­te, die eine gewisse Ähn­lichkeit mit ver­bre­it­eten Mag­net­feldther­a­pi­en besitzen
  3. Effek­te der Fer­n­in­frarotwellen, die auch aus dem alter­na­tiv­en medi­zinis­chen Bere­ich bekan­nt sind, und
  4. Ion­isierende Wirkung des Ger­ma­ni­ums, die in der Medi­zin prak­tisch nicht angewen­det wird.

 

1. Mechanische Wirkung

Zur Bele­gung dieser Wirkungsrich­tung bietet sich eine der am meis­ten ver­bre­it­eten Meth­o­d­en der Tra­di­tionellen Chi­ne­sis­chen Medi­zin (TCM) an, die Akupunk­tur. Es ist bekan­nt, daß der Erfind­er des Acutouch Point­er vor­wiegend die Akupunk­tur im Blick hat­te, als er das Instru­ment zu kon­stru­ieren begann. Dafür spricht auch die Tätigkeit des Erfind­ers Dr. Kim am Med­ical Col­lege der Yan­bian Uni­ver­sität in Chi­na, die durch die beson­dere Her­vorhe­bung der TCM bekan­nt ist.

Einige grundle­gende Prinzip­i­en der Akupunk­tur kön­nen auch für den Acutouch Point­er gel­ten:

  1. a) Anal­ge­sie durch die mech­a­nis­che Reizung der Empfind­ungszen­tren: Die Acutouch-Ther­a­pie stim­uliert — ähn­lich wie die Akupunk­tur — Ner­ven­fasern im Muskel und anderen Gewebe, die Impulse ans Rück­en­mark entsenden, drei Zen­tren des ZNS aktivieren (Medul­la, Mit­tel­hirn, Hypophyse-Hypo­thal­a­mus) und damit eine Anal­ge­sie her­vor­rufen.
  2. b) In vie­len Fällen haben wir es bei der Acutouch-Ther­a­pie, wie bei der Akupunk­tur auch, mit De-Qi-Empfind­un­gen zu tun. Allerd­ings sind diese Gefüh­le bei leichteren Schmerzen schon in den ersten 10–20 Sekun­den nachvol­lziehbar und nicht, wie bei der Akupunk­tur, nach 15–20 Minuten oder bei der Drehung der Nadel. Bei chro­nis­chen Schmerzen tritt anfänglich keine De-Qi-Empfind­ung auf. Erst nach 20–30 Sekun­den begin­nt die „Qi-Energie“ spür­bar durch die Merid­i­ane zu „fließen“.

Die Acutouch-Ther­a­pie hat zwar einige Gemein­samkeit­en mit der Akupunk­tur, aber sie unter­schei­det sich in drei wesentlichen Gesicht­spunk­ten von ihr:

  1. a) Beim Acutouch-Ein­satz entste­ht keine Pen­e­tra­tion der Haut. In dieser Hin­sicht ist die Acutouch-Ther­a­pie mit der tran­sku­ta­nen elek­trischen Ner­ven­stim­u­la­tion (TENS) bzw. Elek­troakupunk­tur ver­gle­ich­bar. Es ist allerd­ings unklar, ob es sich hier um eine ähn­liche Wirkung wie bei Nieder­fre­quenz- oder Hochfre­quen­zs­tim­u­la­tion han­delt.
  2. b) Die Behand­lung ist nicht fest an das Kanäle/Merid­i­ane-Sys­tem gebun­den, was als Vorteil für die Acutouch-Ther­a­pie betra­chtet wer­den kann: Es beste­ht keine Notwendigkeit für den sich selb­st behan­del­nden Patien­ten, sich spez­i­fis­che medi­zinis­che Ken­nt­nisse anzueignen. Der Patient/die Pati­entin benutzt den Acutouch selb­ständig, nach kurz­er Ein­weisung des Experten bzw. nach dem Ken­nen­ler­nen der Gebrauch­san­weisung.
  3. c) Der Acutouch Point­er soll und kann sofort einge­set­zt wer­den, wenn der Patient das Auftreten der Schmerzen spürt. Mit den Akupunk­tur­nadeln ist so etwas unmöglich. Den Acutouch Point­er kann man mit sich tra­gen, den Arzt samt den Nadeln aber nicht.

 

Obwohl sich die Wirkung der Acutouch-Spitzen nicht auf die kutane Pen­e­tra­tion bezieht, per­fori­eren sie die Epi­der­mis und erre­ichen die sen­si­blen Empfind­ungs­bere­iche des periph­eren Neu­rons. Durch diesen lokalen Druck wird die Zellmem­bran depo­lar­isiert und ein affer­entes Aktionspoten­zial aus­gelöst, welch­es, durch die schnellen Fasern des A‑Typs geleit­et, im ZNS als „Schmerz“ emp­fun­den wird und let­ztlich entsprechende chemis­che Reak­tio­nen zur Folge hat. Wir ver­muten, daß eine solche Art der „Kom­pen­sa­tion“ bei der mech­a­nis­chen Schmerzbe­hand­lung der Fall sein kön­nte. Diese Über­legung ste­ht der vor eini­gen Jahren ver­wor­fe­nen „Gate-con­trol-The­o­rie des Schmerzes“ von Melza­ck und Wall (3)nahe, daß die über Aa- bzw. Ad-Fasern emp­fun­de­nen und geleit­eten Afferen­zen von den Akupunk­tur­nadeln an hypo­thetis­chen Toren im Rück­en­mark und Thal­a­mus mit den über langsame C‑Fasern geleit­eten Schmerzreizen konkur­ri­eren und diese dadurch hem­men.

Außer­dem nehmen wir an, daß das primäre Schmerzge­fühl (beson­ders bei chro­nis­chen Zustän­den, wenn die Afferen­zen durch die Zellen des C‑Typs geleit­et wer­den) nach Ablauf ein­er bes­timmten Zeit vom ZNS toleriert wird, sodass eine Pro­duk­tion von schmerzstil­len­den Endor­phi­nen nicht aus­gelöst wird. Bei akuten Schmerz­zustän­den kön­nten Hem­mungser­schei­n­un­gen zus­tande kom­men, wenn der Patient von der gereizten Zone über­haupt kein Schmerzge­fühl erhält („Weden­sky-Hem­mung“), jedoch den durch die mech­a­nis­che Ein­wirkung des Acutouch induzierten Schmerz neu empfind­et und eine neue Pro­duk­tion von Schmerzmit­teln (z.B. Enkephalin und Dynor­phin) aus­löst. Zu diesem The­ma ver­weisen wir auf die Arbeit von Christink (1)

In dieser Hin­sicht ähnelt die Wirkung des Acutouch Point­er mehr den Wirkun­gen der Anal­geti­ka als den der Anästeti­ka, mit der Aus­nahme, daß der Acutouch keine Reiz­er­schei­n­un­gen der Magen­schleimhaut und Störun­gen des Magen-Darm-Trak­ts mit sich bringt.

Das fol­gende Dia­gramm zeigt die sen­sorische Ein­heit und ihr Rezep­toren­feld. Der Acutouch Point­er stim­uliert die periph­eren End­punk­te der bee­in­flussten Neu­ro­nen.

Zeich­nung aus B. Christink (1)

2. Magnetfeld

Es ist bekan­nt, daß die Ner­ven­zellen nicht nur durch die physikalis­chen und chemis­chen, son­dern auch durch Strahlung, Elek­triz­ität und elek­tro­mag­netis­che Felder bee­in­flußt wer­den kön­nen. Das let­ztere ist auch mit den natür­lichen Erre­gungsvorgän­gen im Gewebe eng ver­bun­den.

Der Men­sch ist ein „Mag­netwe­sen“, weil unser Organ­is­mus unter dem ständi­gen Ein­fluß der mag­netis­chen Felder lebt. Das größte, aber nicht das stärk­ste dieser Felder ist das irdis­che Mag­net­feld (ca. 1 Gauß bzw. 32 Ampere pro Meter oder 40 Mikrotes­la). Die Abnahme bzw. Zunahme der Inten­sität des Mag­net­feldes wirkt auf alle Prozesse des Kör­pers.

Die heilende Wirkung der Mag­net­felder war schon im alten Chi­na bekan­nt. Dort brachte man die Mag­nete in Verbindung mit der Akupunk­tur und erre­ichte dadurch bessere Behand­lungsef­fek­te. Mag­net­felder wer­den heute sowohl in der Schul­medi­zin als auch in den alter­na­tiv­en Heil­ver­fahren vielschichtig einge­set­zt (6–10)

Die Hauptindika­tio­nen, bei denen die Wirkung dieser Ther­a­pie eine Rei­he von Effek­ten erzielt, sind:

  • Durch­blu­tungsstörun­gen
  •  Schmerz­zustände, beson­ders im Kopf­bere­ich und am Bewe­gungsap­pa­rat
  • Notwendigkeit der Regen­er­a­tionsprozesse
  • Entzün­dun­gen
  • Hautkrankheit­en (als unter­stützende Maß­nahme)

Die Vorteile der Mag­net­feldther­a­pie sind in den let­zten Jahren auch dem bre­it­en Pub­likum bekan­nt gewor­den. Zur Ther­a­pie wer­den ver­schiedene Meth­o­d­en und Ver­fahren sowie Mag­nete ver­schieden­er Stärken (bis 20.000 Gauß gilt als unbe­den­klich) einge­set­zt (10). Im Ver­gle­ich zu anderen Mag­net­feldther­a­piemeth­o­d­en benötigt der Acutouch Point­er keine zusät­zlichen Energiequellen, keinen Strom, keine Bat­te­rien. Das Mag­net­feld des Instru­ments ist natür­lich und wird von zwei ver­schieden aus­gerichteten Mag­neten in den Acutouch-Stiften erzeugt.

Die Mech­a­nis­men der mag­netis­chen Wirkung auf das Gewebe sind nicht vol­lkom­men klar, aber in vie­len Fällen erlauben die Resul­tate der Behand­lung über die Effek­tiv­ität der Mag­net­feldther­a­pie zu reden. Grund­sät­zlich wird ver­mutet, daß alle Prozesse im men­schlichen Kör­p­er, die mit der elek­tro­mag­netis­chen  Dynamik zu tun haben, von angelegten Mag­neten bee­in­flußt wer­den. Genau­so wer­den auch Prozesse bee­in­flußt, an denen die Spurenele­mente teil­nehmen, die mag­netis­che Eigen­schaften haben (z.B. Eisen). Außer­dem wirken die Mag­nete auch auf Prozesse im Organ­is­mus, welche auf der atom­aren Ebene ver­laufen (7).

Es wird ver­mutet, dass Mag­nete die Leit­fähigkeit des Blutes leicht erhöhen. Ion­isiertes Blut kann die Blutzirku­la­tion verbessern und hohen bzw. niedri­gen Blut­druck nor­mal­isieren. Mag­netisiertes Blut kann mehr Sauer­stoff zu den Zellen trans­portieren, es kann Orga­nen und Gewebe mehr Energie zuführen, was im Ergeb­nis eine Leis­tungssteigerung bedeutet (1). Wir nehmen an, daß auf das Mag­net­feld des Acutouch-Point­er die neg­a­tive Ladung der Ery­throzytenober­fläche reagiert und die Oxy­gena­tion des Hämo­glo­bins effek­tiv­er als üblich ver­läuft: Ohne die Viskosität des Blutes zu erhöhen, bindet 1g Hb mehr als die übliche Menge von 1,34 ml O2. Die O2-Kapaz­ität des Blutes steigt unter der Wirkung des vom Acutouch Point­er gebilde­ten Mag­net­feldes.

Sauer­stoff­man­gel gehört dur­chaus zu den wichtig­sten Krankheit­sur­sachen. Beson­ders bei Kopf­schmerzen, Migräne, Verspan­nun­gen spielt die unzure­ichende Sauer­stof­fzu­fuhr eine wichtige Rolle. Sauer­stoff stellt für jede Zelle Leben und Energie dar. Erhält eine Zelle nicht genü­gend Sauer­stoff, dann richtet sie sich auf eine andere Energiequelle. Gewöhn­lich stellt dann die Zuck­ergärung die alter­na­tive Energiequelle dar. Diese stört aber den Stof­fwech­sel und fördert die Pro­duk­tion schädlich­er Chemikalien in der Zelle, so daß rasch eine ganze Gruppe unge­sun­der und schwach­er Zellen entste­hen. Diese Zellen haben ihre natür­liche Immu­nität ver­loren und sind empfänglich für Inva­sio­nen von Bak­te­rien und Viren. Sauer­stof­farmes Gewebe kann ver­schiedene Störun­gen bewirken: Herzkrankheit­en, Gedächt­nisver­lust, Schwäche der periph­eren Arte­rien, Schwindel- und Schla­gan­fälle, Dia­betis, Gle­ichgewichtsstörun­gen.

Auch das endokrine Sys­tem reagiert auf Mag­net­felder. Während das Ner­ven­sys­tem direkt auf Muskeln und Drüsen (die eine schnelle soma­tis­che Aktiv­ität bes­tim­men) reagiert, übt das endokrine Sys­tem einen langsameren Effekt aus. Es wirkt auf Zellen mit Hil­fe chemis­ch­er Sub­stanzen, den Hor­mo­nen, die direkt im Blut abgeson­dert wer­den. Diese Hor­mone üben einen spez­i­fis­chen Effekt auf bes­timmte Zell­typen aus. Jede Zelle hat Rezep­toren, die nur die speziell für sie vorge­se­henen hor­monellen Moleküle erken­nen und aus dem Blutzirku­la­tion­ssys­tem her­ausziehen. Einige endokrine Drüsen wer­den durch das Ner­ven­sys­tem, andere durch chemis­che Verän­derun­gen im Kör­p­er aktiviert. 

Der Acutouch Point­er bein­hal­tet zwei Per­ma­nent­mag­nete, die ver­schieden­polig in Yin und Yang Stiften unterge­bracht sind und ein Mag­net­feld in der stärk­sten Ver­sion (2013) ca. 1.100 Gauß bilden. Der Vorteil der Acutouch-Ther­a­pie gegenüber vie­len anderen Mag­net­feldther­a­piegeräten ist ger­ade diese „zweipolige“ Behand­lung. Das Gewebe zwis­chen dem neg­a­tiv­en und dem pos­i­tiv­en Mag­net­pol wird bei­d­seit­ig bee­in­flußt. Die Patien­ten haben oft ein sub­jek­tives Gefühl des „Flusses“ unter der Haut, zwis­chen den angelegten Acutouch-Stiften.

3. Ferninfrarotwellen

Die Acutouch Point­er Stifte erzeu­gen Fer­n­in­frarot­strahlen mit ein­er Wellen­länge von 6 bis 14 Mikrom­e­tern. Seit langem ist bekan­nt, dass Fer­n­in­frarot­strahlen in diesem Wellen­bere­ich für das Wach­s­tum und die Gene­sung vorteil­haft sind. Die Fer­n­in­frarot­strahlen sind eine Lichtart, die für das men­schliche Auge unsicht­bar ist und sich jen­seits des roten Endes des Licht­spek­trums befind­et. Sie sind in der Lage, tief in den men­schlichen Kör­p­er einzu­drin­gen und auf san­fte und angenehme Weise die Tem­per­atur des Gewebes zu erhöhen. Durch die Wirkung der Fer­n­in­frarot­strahlen wer­den die zu behan­del­nden Kör­perteile erwärmt und stim­uliert. Diese Ther­mother­a­pie wirkt auf das Gewebe entspan­nend. Die Muskeln erholen und entspan­nen sich, die Blut­ge­fäße erweit­ern sich, eine nervöse Belas­tung wird gelin­dert. Die Ther­mother­a­pie wird heute von vie­len Fach­leuten auch zur Behand­lung und Reha­bil­i­ta­tion von Sportver­let­zun­gen einge­set­zt.

Die Fer­n­in­frarot­strahlen wer­den durch eine Biok­eramik inner­halb des Acutouch Point­er aus­ge­sendet. Biok­eramik zur Emis­sion von Fern-Infrarot­strahlen wurde erst­mals von der NASA Ende der Sechziger /Anfang der Siebziger Jahre ent­deckt und einge­set­zt. Heute find­en die biok­eramis­chen Mate­ri­alien eine bre­ite Anwen­dung im Bere­ich der Prothetisierung.

Die Wirkung der Fer­n­in­frarot­strahlen auf den Kör­p­er umfaßt in vie­len Fällen:

  • Eine Verbesserung des Blutkreis­laufs
  • Eine Verbesserung des Stof­fwech­sels, eine erle­ichterte Enzym­bil­dung
  • Eine Unter­stützung der Absenkung der freien Fettsäuren, des Cho­les­terins und Natri­ums
  • Eine all­ge­meine Entspan­nung und Beruhi­gung.

4. Anionen

Es ist bekan­nt, daß einige Ger­ma­ni­um-For­men (z.B. Ge-132, sog. organ­is­che Ge-Mis­chung) in manchen Fällen bei der Ther­a­pie von Tumoren sowie bei der Schmerzbe­hand­lung einge­set­zt wer­den. Der Acutouch enthält met­allis­ches Ger­ma­ni­um, welch­es in den Stiften neben den Mag­neten und der Biok­eramik disponiert ist.

Ger­ma­ni­um erzeugt neg­a­tive Ionen oder Anio­nen, die — wie Mag­net­felder — die Fähigkeit des Kör­pers, Sauer­stoff aufzunehmen und zu ver­brauchen, bee­in­flussen. Anio­nen beschle­u­ni­gen die Sauer­stof­fzu­fuhr in die Kör­perzellen und in das Gewebe, während Katio­nen diesen Prozess ver­langsamen. Ganz generell läßt sich fest­stellen, daß beim Men­schen die neg­a­tiv­en Ionen eher eine Verbesserung des Wohlbefind­ens aus­lösen, wohinge­gen pos­i­tive Ionen eher das Gegen­teil bewirken.

Grund­sät­zlich bewirken Anio­nen im Organ­is­mus:

  • Eine Abnahme von Depres­sion
  • Das Absinken der Reizbarkeit
  • Die Verbesserung kog­ni­tiv­er Funk­tion
  • Eine Stärkung des Immun­sys­tems

Anio­nen oder neg­a­tive Ionen kom­pen­sieren Stres­se­in­flüsse des mod­er­nen Lebens, in dem der nor­male Aus­gle­ich zwis­chen Anio­nen und Katio­nen durch Ver­schmutzun­gen, schädliche elek­tro­mag­netis­che Wellen, über­mäßige Aktiv­ität oder stress-beschle­u­ni­gende Oxi­da­tion unter­brochen wird. 

Über­sicht: Unter­schiede zwis­chen pos­i­tiv­en und neg­a­tiv­en Ionen (nach 1)

 

POSITIVE ION (KATIONEN)

NEGATIVE ION (ANIONEN)

All­ge­mein

Stim­u­la­tion, Erre­gung, Unbe­ha­gen

Besser­er Schlaf, Erhol­ung, Gelassen­heit, Bele­bung

Ner­ven­sys­tem

Erre­gung des Sym­pa­thikus Nervs

Erre­gung des Parasym­pa­thikus Nervs

Sauer­stof­fauf­nahme

Anstieg

Abnahme

Harn­ableitung

Repres­sion

Förderung

Blut­druck

Anstieg

Abnahme

Kör­per­flüs­sigkeit

Wird basisch

Wird alka­lisch

Kap­il­laren

Kon­trak­tion

Erweiterung

Leukozyten Anzahl

Abnahme

Anstieg

Serum Ca Anzahl

Abnahme

Anstieg

Serum K. Anzahl

Anstieg

Abnahme

Literatur:

  1. Christink, Blair. Acutouch Ther­a­py — An advanced form of non-inva­sive acupunc­ture, adding the ben­e­fits of Mag­net­ism, Far Infrared Rays and Anions. In „Akupunk­tur. A Sci­en­tif­ic Appraisal“ von E. Ernest und A. White. But­ter­worth-Heine­mann Med­ical. 1999
  2. Zer­ti­fika­tion. Klin­is­che Stu­di­en von vier Uni­ver­sität­skliniken in Korea. 1997.
  3. Melza­ck, Ronald. Wall, Patrick, D. Chal­lenge of Pain. Pen­guin. 2nd Updtd edi­tion. 2001.
  4. Stux, Gabriel. Pomer­anz, Bruce. Basics of Acupunc­ture. 4th rev. Edi­tion. Berlin/Heidelberg/New York 1998;
  5. Nor­den, Michael.Beyond Prozac: Brain-Tox­ic Lifestyles, Nat­ur­al Anti­dotes & New Gen­er­a­tion Anti­de­pres­sants. Harper­Collins. 1996.
  6. Null, Gar­ry. Heal­ing with mag­nets. New York. 1998.
  7. Payne, Buryl. Mag­net­ic Heal­ing, Advanced Tech­niques for the Appli­ca­tion of Mag­net­ic. Lotus Press. 1999.
  8. Ramey, David W. Mag­net­ic and Elec­tro­mag­net­ic Ther­a­py. In „The Sci­en­tif­ic Review of Alter­na­tive Med­i­cine“. Nr. 4/1998.
  9. Schweigmann, Chris­tiane. Rauch-Petz, Gisela. Mag­net­fel­dregen­er­a­tion. München. 2000.
  10. Zit­t­lau, Jörg. Mag­netther­a­pie – da scheint tat­säch­lich was dran zu sein. Ärzte Zeitung, 05.02.01.
  11. Good­man, San­dra. Ger­ma­ni­um. The health and life enhancer. Thor­sons 1988.
  12. Leeser, R.(Hrsg.) “Ambu­lante und sta­tionäre Ther­a­pie chro­nis­ch­er Schmerzen”, 2. Auflage. Stuttgart. 1995.
  13. Hempen, Carl-Her­mann. dtv-Atlas Akupunk­tur. 5. Auflage. München. 2001.
  14. Kaptchuk, Ted, J. Das große Buch der chi­ne­sis­chen Medi­zin. 2. Auflage. München. 2001.
„Ich set­ze die Chi Well Point­er in mein­er Prax­is schon seit mehreren Jahren ein und bin, ehrlich gesagt, verblüfft über die Resul­tate. Der Point­er erlaubt mir auch die Patien­ten zu behan­deln, die ich früher nach Hause geschickt hätte, weil ich mit ihren Symp­tomen nicht viel anfan­gen kon­nte.“
DR. JOCK POSEN
Eng­land
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